Heute nur Mont Saint-Michel

Dieser Sonntag ist ein verkappter Ruhetag😂

Wir hatten gestern schon um einen Tag verlängert damit wir heute ohne Stress auf die Insel können. Das Frühstück war etwas chaotisch da anscheinend alle um 9Uhr frühstücken wollten. Der Raum war proppenvoll☹️ Es dauerte eine ganze Weile bis wir an den verschiedenen Stationen unsere Müslis, Kaffee, Wurst, Käse und O-Saft zusammengestellt hatten. Die Geräuschkulisse nahm nur langsam ab. Die wollten alle zum Berg!!

Mit den Rädern sind wir erst mal ins Dorf gefahren und haben unsere Vorräte wieder aufgestockt. Von da ging’s durch die Felder und am Fluss entlang Richtung Berg.

Das Wetter sah nicht berauschend aus also waren Jacke und lange Hose angesagt. Kurz vor der Rampe zum Berg fing dann der Regen an🌧️. Unter einem Baum saßen wir trocken und haben uns die Leute angesehen die auf die Shuttlebusse gewartet haben.

Auf der Bank haben wir etwas gewartet bis es trocken wurde: bei 2 Buckelwale dauert das nicht lange. Gemütlich sind wir über die Rampe gefahren und haben die Menschenmassen beobachtet. Sehr viele Leute sind von den Parkplätzen zu Fuß zum Berg marschiert, eine reife Leistung. Die Sonne kam raus und unsere Jacken wurden überflüssig. Die Räder haben wir hinter den Polizeifahrzeugen geparkt, der sicherste Ort weit und breit😊

Gleich am Eingang wurde es chaotisch, ich wollte schon umdrehen.

Bei der ersten Möglichkeit sind wir aus dem Strom ausgebrochen und eine Treppe nach oben geklettert. Wenn man sucht findet man ruhigeStellen an denen man verschnaufen kann. An einem der Aussichtspunkte war dann Mittagspause. Wir haben unsere Decke und unsere Vorräte ausgepackt. Wir konnten den Influenzern bei ihrem Job zuschauen, den Familien aus aller Welt die sich mit einer Möwe ablichten ließen ( die Möwe war sehr geduldig ) und den gestylten jungen Frauen die sich aus allen Richtungen mit dem Berg im Hintergrund fotografieren ließen. Als es langweilig wurde haben wir mit den Krümeln die Spatzen gefüttert. War auch interessant😊 Die Kirche auf dem höchsten Punkt des Berges haben wir uns gespart denn die kostet Eintritt. Nach der Pause haben wir uns ins Getümmel der Burgmauer gestürzt. Dabei kamen wir an sehr schicken Restaurants vorbei. Der Hammer war 0,33 Liter Bier für 12€. Wir haben schließlich die Flucht ergriffen und

Auf dem Rückweg wurde Andreas von einem jungen Mann angesprochen. Der hatte Bilder gemacht auf denen wir drauf waren.

Es war ein junger Mann aus Hamburg der mit einem Erasmus Ticket in Frankreich unterwegs war. Er war am Vortag ebenfalls auf dem Berg gewesen und hat Bilder gemacht kurz nachdem wir völlig durchnässt im Hotel angekommen waren.

die Fahrt nach Brécey

Heute ging es los in Richtung Normandie. Über Sonnencreme und Wind mussten wir uns keine Gedanken machen😊 Es ging erst in Richtung Berg und dann über Schafswiesen an der Bucht mit dem Mont Saint Michel entlang. Der imposante Berg war noch recht lange zu sehen. Der Besucherstrom war heute ( ein Montag ) wesentlich geringer als gestern. Auf den Straßen verlief der Verkehr hauptsächlich in Richtung Mont Saint Michel, wir waren zum Glück in Gegenrichtung unterwegs😊 Die Route führte uns über Radwege, Nebenstraßen und auch über eine Eisenbahntrasse.

Am Beginn der Eisenbahntrasse haben wir einem Einspänner Vorfahrt gewährt. Das Pferd gab ganz schön Gas. Wir kamen nur hinterher weil der Kutscher die Querhölzer beiseiteschieben musste.

nur 1 PS😊

Der anstrengende Teil begann 14 km vor unserem Ziel. Es ging kontinuierlich aufwärts. Kurz vor dem Ziel kam noch Regen dazu, zur Abkühlung. Die Unterkunft war dann etwas ernüchternd: Dusche auf dem Zimmer heißt nicht Toilette auf dem Zimmer😂 Dafür trocknet die Wäsche im offenen Fenster sehr gut👍 Wenn da nicht die vielen Trecker wären die vor dem Hotel langfahren. Mal sehen wie lange noch. Da heute Montag ist hat das Restaurant im Hotel geschlossen. Bei einem Spaziergang durchs Dorf haben wir uns alles nötige gekauft und auf der Terrasse unser Abendessen genossen.

Wir haben nach etwas Bier in unserem Komfortzimmer noch etwas Rosé vernascht und dann war Ruhe, auch von außen. ( wir haben gegenüber der Feuerwehr gewohnt )

Etappe 2 zur Normandie

Die erste Kuppe haben wir hinter uns😊 Jetzt geht es weiter. Unser Quartier hinterließ eine zwiespältig Meinung. Der Schlaf war gut, die Trocknungsleistung war gut, die Räder hatten einen eigenen Stall. Das Frühstück war französisch, also überschaubar. Das ganze Haus war aber baufällig, als ich mich am Geländer abstützen musste ist es fast abgebrochen☹️

Die Route bestand heute aus Steigungen ( ab 9% haben wir geschoben ) und rasanten Abfahrten.

Unsere Pause haben wir an einem Parkplatz mit Ehrenmal gemacht. Damals wie heute eine wichtige Kreuzung.

Früher Panzer heute LKW

Um unseren Hunger zu stillen haben wir uns den Pizza-Automat angesehen. Das Richtige war aber nicht dabei; außerdem fehlt uns die Mikrowelle zum Fertigbacken.

Als der Nieselregen überhand nahm zog Andreas seine Regenabwehrbekleidung an. Es hat gewirkt; 10 Minuten später war T-Shirt angesagt😊

Nach über 40km kamen wir schließlich im Nest Campeaux an. Das Nest ist nicht lebenswert👎👎 Jede Minute keucht ein schwerer LKW die Hauptstraße hoch und ein anderer hinunter☹️ Der einzige Bäcker im Ort hat Urlaub sodass unser Einkauf im einzigen offenen Laden kompliziert wurde. Aber unser Abendessen ist gesichert. Die Unterkunft ist ein Glücksfall: weit genug weg von der Hauptstraße, ein Blick ins Grüne und genug Platz um unsere Wäsche aufzuhängen😊

Unser Abendessen in freier Natur war ein Highlight. Käse, Bier und Schinken😊

das zieht rein😊

und heute Etappe 3

Der Morgen begann mit einer Überraschung: dichter Nebel. Sowas hatten wir auf der Tour noch nicht.

gestern war die Aussicht besser

Als Andreas nach der Wäsche sah kam der Schock: alles noch so nass wie wir es gestern aufgehängt hatten☹️ Die Sachen müssen also nass in die Tasche. Das Frühstück hat uns dann wieder aufgerichtet. Draußen fühlt es sich nasskalt 🥶 an. Wo ist der Sommer? Wir haben immerhin Mitte Juli!!

Nach 5 Minuten geschah das Wunder; die Sonne kam raus😊 Die Temperatur war sofort angenehm und die Jacken kamen in die Tasche.

Spinnennetz im Morgentau

Die Strecke ging bergauf und bergab, wobei gefühlt der Bergauf-Anteil wesentlich grösser war.

abwechslungsreiche Strecke

Laut Guide Michelin lag an der Strecke ein sehr gutes Hotel. Bei der Ankunft haben wir uns aber dagegen entschieden; es gibt keine Fahrradparkplätze☹️

verkehrsgünstig an der Hauptstraße

Die erste Pause haben wir am Mahnmal des Hügel 226 gemacht. Die Tafeln und Gedenksteine waren nicht besprüht oder beschmiert! Nach mehreren strapaziösen Bergetappen fanden wir endlich ein offenes Café . Nach dem großen Kaffee fühlten wir uns gestärkt für die finale Abfahrt. Es lief super, beim Andreas bis zu 52km/h. Bei ca. 35 km/h setzt bei mir die Angst ein und ich bremse ab. Vor dem inneren Auge biegt der Trecker auf die Straße ein oder es liegt ein Haufen Split in der Kurve…

Mittlerweile sind wir im Selfservice Hotel angekommen. Unser Zimmer sieht aus wie eine Wäscherei aber was soll’s, die Klamotten müssen trocken werden da uns die Unterhosen ausgehen😊

Mit den Rädern waren wir in ein paar Minuten in der Innenstadt. Nach den Dörfern der letzten Tage waren wir wieder mal in einer richtigen Stadt😊 Wir kamen an der Cathedrale Notre-Dameom vorbei ( eine schlichte Imitation des Kölner Dom in schlechtem Zustand ) und schoben die Räder durch die Fußgängerzone.

ein Riesenbonsai

Gegen 18Uhr fanden wir einen Platz in einem Restaurant und bestellten uns etwas zum Essen. Um 18:45 gab es keine freien Plätze mehr und die Leute warteten darauf das Gäste bezahlten. Wir hatten den richtigen Zeitpunkt erwischt😊 Das Zimmer für die nächsten 2 Tage haben wir auch schon gebucht; Feierabend

Strand der Normandie

Heute gibt’s eine kurze Etappe.

Vor dem Start bekommen unsere Ponys etwas Futter damit sie bei Kräften bleiben😊

Um Bajeux sind wir herumgefahren Richtung Strand🚴🏻 Auf einer 60 Meter hohen Klippe liegt die Batterie Longues-sur-Mer. Im Jahr 1944 innerhalb von 6 Monaten gebaut haben die 4 Kanonen die Invasion auch nicht aufhalten können.

ein Touristenmagnet

Die ganze Normandie ist immer noch im Fieber des 80ten Jahrestages des D-Day. Überall Flaggen, historische Militärfahrzeuge und geschmückte Schaufenster.

selbst ich konnte die Invasion nicht aufhalten😊

Bei der Bunkerbesichtigung kam wieder mal Regen auf und wieder mal benutzte Andreas seine Regenabwehrbekleidung

😊 Erfolgreich wie immer😂

Auf dem Weg zum Zielort sind wir dem Küstenweg gefolgt, der ging manchmal ganz schön abwärts. Hier sind es 10%

Zur Stärkung haben wir uns im Strandcaffee jeder eine Galette genehmigt. ( Crêpe=süß Galette=herzhaft ) Wir haben beschlossen bei Crêpe zu bleiben.

jetzt noch 5 Grad mehr…..

Auf dem Weg zum Supermarkt kam der Regen um 16Uhr anstatt wie angekündigt um 17Uhr. Wir waren also wieder nass☹️ Im Hotelzimmer haben wir alle Register gezogen damit die Sachen trocken werden.

Morgens Boulogne, abends Calais, das Knie hält😊

Unsere Trocknungsaktion mit dem Lüfter in der Dusche war sehr erfolgreich. Aber leider nur zu 98% Als ich mich beim Frühstück hinsetzte musste ich feststellen das in dem Polster noch eine gewisse Restfeuchte war. Na ja, dann muss ich sie eben trockenfahren😊

Auf dem Weg zu Velo4 kamen wir auch am Hafen vorbei. Dort herrschte ein wildes Treiben um das Thema Fisch.

wer frischen Fisch mag ist hier genau richtig
good bye

Danach begann die Berg und Talbahn. Wir haben mehrfach die Route umgeschmissen um Höhenmeter einzusparen. Es hat nichts genutzt, wir mussten mehrmals schieben bei Steigungen bis 9%☹️

Dafür hatten wir einen schönen Blick über die Küste.

Unsere Pause mussten wir mehrfach verschieben weil die Bauern überall Dünger auf den Feldern verteilt haben☹️ Auf einem Hügel fanden wir endlich ein ruhiges Plätzchen. Wir hatten sogar einen Blick über den Ärmelkanal nach England. Es herrschte viel Verkehr mit Fähren, Tankern und Autotransportern.

hinten links geht es los, dann durchs Tal und dann wieder hoch🚴🏻

Die Ruhe an unserem Rastplatz dauerte nicht lange, aus beiden Richtungen kamen Wanderer, Jogger, E-Biker, Radfahrer und Fernradfahrer vorbei. Von jedem 1€ und unser Abendessen währe bezahlt gewesen. Mit 2 jungen Männern haben wir uns unterhalten: sie machen 120 bis 150 Km am Tag!!!! Geschlafen wird in der Hängematte!!!

Ganz weit hinten ist England🔭

Wir haben auch eine Hinweistafel der DB zum Thema Schienenersatzverkehr gefunden: Wandern, Radfahren oder Reiten sind die Alternativen. Hunde sind natürlich anzuleinen. Die Ersatzbusse fahren maximal 25Km/h

Jetzt sind wir im Hotel in Calais und machen uns fertig um in Richtung Hafen zu fahren.

das Rathaus

Mit unseren Vorräten haben wir am Strand noch lecker gefuttert und uns die Ein- und Auslaufenden Schiffe angesehen.

Die P&O Fähre läuft aus

seit 4 Wochen unterwegs 🚴🏻🚴🏻

Wir mussten unseren müden Knochen einen Tag Entspannung gönnen. Nach einem ruhigen Frühstück sind wir an den Strand gefahren. Dort war Ebbe, also Sandstrand bis zum abwinken. Viele Anbieter für Wassersport brachten ihr Angebot in Stellung.

hier kann man Strandsegeln lernen

Bei Ebbe konnten wir näher an die alten Betonklötze herankommen.

Die Pontons haben mittlerweile 80 Jahre jedem Sturm getrotzt. Englische Wertarbeit👍

Um nicht ganz aus der Übung zu kommen sind wir zum 360 Grad Dokumentationszentrum gefahren und haben uns eine Dokumentation über die 100 Tage nach der Invasion angeschaut. Es war beeindruckend und bedrückend.

Auf der Rückfahrt haben wir uns noch einen Kaffee plus Eis gegönnt. Danach wollten wir zum Strand, der war aber jetzt wieder ziemlich schmal geworden. Flut eben.

Der Himmel war bedeckt, aber es war nicht kalt. Also haben wir eine Weile geröchelt und dann den wahren Helden beim Baden zugesehen👍

Wir waren am leeren Ende des Strandes, jetzt wissen wir warum hier keiner war.

Das ist ganz bestimmt Quellwasser

Als es uns dann zu kalt wurde sind wir zurück zum Hotel, mit einem kleinen Umweg zum Supermarkt; Baguette und Bier holen😊

27.Juli

Jetzt kommt der Text zum 27.Juli. Gestern Abend war ich unlustig.

Da wir wissen wollten ob das Meer noch da ist sind wir nochmal am Hafen vorbeigefahren. Das Meer war weg und alle Leute haben mit ihren Treckern Boote und Strandsegler auf den Strand gebracht. Der Trecker mit dem Hai ist eine höhergelegte Version mit 2CV Antrieb. Als alter Entenfahrer war das für mich natürlich interessant.

An der Küste entlang ging es Richtung Carbourg. An einer Kreuzung stand der Hinweis auf einen britischen Mahnmal. Wir sind hingefahren und waren von der Anlage beeindruckt. Auf jeder Säule standen die Namen gefallener britischer Soldaten mit dem jeweiligem Alter, die meisten unter 30. Ein beklemmendes Gefühll.

Weiter ging es an der Küste und den Kanälen entlang. In der Nähe des Fährhafens nach England war der Anteil der dunkelhäutigen Bevölkerung sehr hoch, als Andreas mal in die Büsche wollte zickte er zurück: da sind überall Zelte!! Da wussten wir warum um den Fährhafen Doppelzäune mit Stacheldraht waren.

In einem kleinen Fischerort konnten wir auf dem Fischmarkt die Möwen auf ihrer Suche nach Beute beobachten. Am besten zeigt man nicht das man ein Fischbrötchen in der Hand hat.

Bei unserer Mittagspause wurden wir von einer Undercover Katze beobachtet.

Nachdem wir unser Hotel in Carbourg bezogen hatte wurden wir von einem infernalischem Lärm gestört: zuerst übten die Düsenjets der Franzosen Kunstflug mit farbigem Abgasstrahl, danach malte ein Propellerflugzeug mit ähnlicher Lärmkulisse Herzen und Smileys in den Himmel. Nach einer Stunde war das Spektakel vorbei. In der Stadt haben wir mittelmäßig gegessen und danach einen Spaziergang zur Strandpromenade gemacht. Dort galt: sehen und gesehen werden😊 Am Grand Hotel waren im Restaurant deshalb alle Plätze besetzt. Wir haben uns mehr für den Sonnenuntergang, das Meer und die Boote im Fluss interessiert.

Die nächste Brücke

Am Vorabend haben wir uns eine Menge Gedanken über die Brücke gemacht: drumherum waren es ca. 100km, mit der Bahn war es nicht ganz klar wie es funktioniert und beim Bustransfer hätten wir uns am Freitag anmelden müssen. Uns blieb also nur der direkte Weg über die Brücke übrig.

Zuerst mal mussten wir zur Brücke kommen. An schönen Orten mit kleinen Häfen ging es die Küste entlang.

Das negative Highlight war Deauville: vollgestopft mit Autos, Hotelburgen und Casino. Leider waren auf dem Weg nach Honfleur noch ein paar Berge zu überwinden. Die haben wir teils schiebend teils fahrend bewältigt. In Honfleur haben wir uns mit einem Kaffee gestärkt und sind dann Richtung Brücke gefahren.

Wir haben uns gegenseitig Mut zugesprochen und sind dann gestartet.

der Startpunkt

Wegen Sonntag waren keine LKW unterwegs, die PKW durften nur 70km/h fahren und der Wind machte eine Pause. Wir haben uns daher für die Fahrradspur entschieden und sind los🚴🏻🚴🏻 Der Seitenwind war heftig und einige Transporter kamen recht nah an uns vorbei☹️ Wir haben es trotzdem bis oben geschafft 👍

Es war nicht ganz so schlimm wie in San Nazaire, aber jeden Tag braucht man das nicht😊 Weitere Brücken dieses Kalibers kommen hoffentlich nicht mehr.

Am Fuß der Brücke fragte ein junges Pärchen auf englisch wie die Situation auf der Brücke ist. Nach ein paar Sekunden merkten wir es sind auch deutsche👍 Die beiden kamen aus Oldenburg und wollen nach Cádiz ( neben Gibraltar ) Sie hatten 1000 km hinter sich und mindestens 2000 km vor sich👍👍 Die beiden sind etwas jünger wie wir und machen 60 bis 90km am Tag. Hut ab. Im September wollen sie zum Studienbeginn in Cádiz sein.

4 Langstreckenradler

Wir brauchten nur noch auszurollen und waren nach Durchquerung des Hafens am Ziel. Nach der obligatorischen Wäsche sind wir noch durch die Stadt gelaufen, haben etwas gefuttert und am Hafen noch ein Bier gegönnt.

Heute wird’s heiß 🥵

Der erste Tag an dem wir bereits in Sommersachen und frisch eingeölt starten.

Die Umbaumassnahmen um das Fenster zu öffnen und die Leine aufzuhängen wurden rückgängig gemacht. Die Jacke noch mal kurz aufgebügelt, und dann ging es los,

wir wollen doch einen guten Eindruck hinterlassen😊

Um 10Uhr sind es bereits 20 Grad, am Nachmittag sollen es 28 Grad werden. Wir hoffen auf schattige Wege😊

Die Buckelwale mussten natürlich auch gefüttert werden.

Die Route ging heftig auf und ab ( je 300 Höhenmeter rauf und runter ) Bei einer kleinen Pause zum Luftholen kamen wir mit einem Radfahrer aus der Gegend ins Gespräch. Da seine Frau aus Deutschland kam wurde das Gespräch auf deutsch, englisch und französisch geführt😊 So einfach kann’s sein.

In Etretat waren wir erstmal vom riesigen Parkplatz vor der Stadt überrascht. Als Radfahrer sind wir natürlich an allem vorbei ins Städtchen gefahren🚴🏻

Dort war dann das Chaos: alle Auto- und Wohnmobilfahrer wollten ins Städtchen. Die Parkplätze waren aber voll also mussten alle wieder raus😂

Unser Quartier liegt mitten in der Fußgängerzone im ersten Stock. Wir haben ausreichend Platz und Waschgelegenheit👍Mit dem Jakuzzi können wir nicht viel anfangen☹️

Als Ausgleich zum Radfahren sind wir auf die Felsen gestiegen. Von oben gibt es eine super Aussicht.

Am Abend haben wir uns an der Promenade ein schönes Plätzchen gesucht und den Sonnenuntergang bewundert.

Immer unterwegs