von Belgien zu den Niederlanden

Heute werden wir Belgien verlassen. Dazu müssen wir uns selbst übertreffen: mit 76Km die längste Etappe der Tour. Da es vorher keine bezahlbaren Unterkünfte gibt müssen wir durchhalten. Das Thermometer soll auf 28 Grad ansteigen🥵 Das wird auch ein Rekord werden☹️

Am Kanal entlang machte das Fahren Spaß, wenn der Wind nicht gewesen wäre.

Eine Kaffeepause nach 20 Km brachte uns neue Energie. Leider mussten wir uns vom Kanal trennen☹️

keine Ahnung was hier in die Luft geblasen wird☹️

Auf den Landstraßen gab es auch mal was positives zu sehen: die begrünte Nike Zentrale mit begrüntem Parkplatz👍

Wir kamen stetig voran, gegen 13:00 hatten wir die Hälfte hinter uns. Auf der nächsten Bank gabs dann Mittag.

hier lebt sogar der Tisch

Ein Teil der Strecke war eine alte Bahntrasse die teilweise durch ein Moor führt.

kann man mit dem Auto nicht sehen

Im großen und ganzen hatten wir viel Schatten auf der Strecke und leichten Wind. Da ist uns die Temperatur nicht so schlimm vorgekommen.

Kurz vor dem Tagesziel kam das Highlight des Tages: die Fähre über die Maas😊

proppenvoll

Optisch kam es uns so vor als könnte man durchwaten, sicherheitshalber haben wir dann doch die Fähre genommen. Außerdem ist die Fähre für Fußgänger und Radfahrer frei.

Direkt nach der Fähre liegt unser Hotel. Als Begrüßung gab es erstmal ein Glas Bier 🍺 Sowas baut uns auf😊

Das Abendessen war eine Kombination aus unserer Unterkunft ( da gabs das Bier ) und dem Snackpoint ( der hatte das Futter ) Alles zu unserer besten Zufriedenheit👍

lecker😊

Plus Nachtisch

auch lecker😊

Endspurt🚴🏻🚴🏻

Heute wird es richtig heiß, wenn der Wetterbericht stimmt bis zu 33Grad 🏜️🥵

Bis Köln sind es nur noch schlappe 100Km, man kann den Dom schon fast sehen🔭

Also versuchen wir es in einem Rutsch nach Hause zu kommen. Ihr könnt uns ruhig für bekloppt halten😊

Der Gegenwind, unser treuer Begleiter, hat sich heute von seiner fiesesten Seite gezeigt☹️ Wir hatten den ganzen Tag Gegenwind👎👎 Aber aufgehalten hat er uns nicht😊

Allerdings ist durch den Gegenwind der Schweiß besser getrocknet.

Nach dem Start haben wir mehrfach die Grenze zwischen Deutschland und Holland überschritten ohne es zu bemerken. Ein Hoch auf die EU und den Euro👍

Bei einer der Pausen konnten wir eine außergewöhnliche Solaranlage bewundern.

Etwas weiter gab es den Kontrast neue Technik ( den Solarturm von Jülich ) und hinten die alte Technik ( Kraftwerk Weisweiler )

neu gegen alt

Einen Teil der Strecke legten wir auf der alten Römerstrasse Via Belgica zurück. Die ist noch im Originalzustand und seit 2000 Jahren nicht mehr renoviert worden😊

In Jülich haben wir uns ein großes Eis gegönnt und uns dann für die 2te Hälfte fertiggemacht. Bei der nächsten Pause unter einem schattigen Baum haben wir uns von allem unnötigen Ballast befreit: Kleiderbügel, Prospekte, etwas warmgewordener Käse usw. Die essbaren Sachen wurden verfuttert.

Wir mussten die Sophienhöhe ( eine alte Abraumhalde ) umgehen und kamen dem Dom langsam näher. In der Nähe von Königsdorf waren unsere Getränkevorräte ziemlich am Ende. Zum Glück kamen wir endlich an einer Tankstelle vorbei und konnten uns eiskalte Getränke kaufen. Nach der Erfrischung konnte uns nichts mehr aufhalten🚴🏻🚴🏻 Die Aachener Straße runter war dann nur noch ein Klacks😊

Andreas hatte nach Hause noch eine kleine Extrarunde, bei ihm waren es dann über 100Km.

die Gesamt-Daten der Tour

Zuhause war die Dusche der wichtigste Ort 🚿

Aus, Aus, Aus, die Tour ist aus 🚴🏻🚴🏻

Wir haben die Tour de France gemeistert, ohne große Probleme mit der Gesundheit oder dem Material ( die gelöste Schraube am Pedal konnte wieder angezogen werden, die Lager im Vorderrad und das Lenkkopflager konnten nachgezogen werden )

Der Hintern und die Knie haben die Strapazen überstanden. Heute morgen konnte ich von der dritten Etage zum Keller problemlos runter und wieder hochgehen. Morgen beim Schwimmen werden die Buckelwale sich über unsere partielle Bräunung amüsieren😊

Für Heute ist dann Schluss. Wie der Bericht weitergeht weiss ich noch nicht🤔 Erst mal richtig ankommen😊

Heiße Grüße aus Ehrenfeld ( 32 Grad auf der Nordseite )

Euer Achim

Die Elbe Radtour 2023

Von der Mündung bis zur Quelle

Da wir meistens Westwind haben ist das die bessere Richtung. In diversen Berichten wurde bei der Route von der Quelle zur Mündung von nervendem Gegenwind berichtet.

Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus das uns der Bikeline Radführer nur von Hamburg bis Bad Schandau leiten wird. Die Etappe von Cuxhaven nach Hamburg haben wir schon mal gefahren, das gibt also keine Orientierungsprobleme. Falls wir in den 3 Wochen noch weiter kommen als Bad Schandau müssen wir ab der Grenze auf andere Infos zurückgreifen.

Da steht es:

Hamburg- Bad Schandau

Die Anreise nach Cuxhaven machen wir mit der DB im IC2202 ( der einzige der Fahrräder mitnimmt ) nach Bremen und dort mit dem ÖPNV nach Cuxhaven.

Der erste Tag

Heute geht es los. Treffen am Bahnhof um 11:00 Uhr und entspannt auf den Zug warten. Es ging sogar pünktlich los👍 Vor langer Weile haben wir erst mal unsere Vorräte geplündert ( das spart Gewicht ) und die Fahrt genossen.

Die Räder immer im Blick😊

Die Fahrt war dann doch etwas langweilig, es ist nichts außergewöhnliches passiert.

Nach dem Abendessen wollten wir uns auf der Dachterrasse noch etwas Livemusik anhören. Allerdings trieb uns der Radau ans äußerste Ende der Terrasse zu den Strandkörben. Bei einem Bierchen klang der Abend dann aus.

Zum Abschluss kam dann noch eine Aida vorbei.

Tag 2

Nach einer kurzen Nacht ( die Disco auf dem Dach endete erst um 2:15 ) konnten wir einen Regensturm bewundern. Zum Glück waren wir noch mit dem Packen beschäftigt.

Das hat uns aber nicht aufgehalten.

Bei Rückenwind macht das Fahren Spass😊
Stade am Abend

Tag 3

Stade – Hamburg

In Hamburg hat uns eine Hafenrundfahrt und eine nächtliche Runde im Miniaturwunderland ( mit Riesencurrywurst ) erwartet.

Tag 4 Hamburg

Ein freier Tag in Hamburg. Um mal alles in Ruhe anzusehen haben wir einen ruhigen Tag eingelegt. Das reichte aber bei weitem nicht aus☹️

Tag 6

Text folgt

Nach Rühstädt ging’s noch ganz easy, das erste mal mit kurzen Hosen und T-Shirt.

Immer unterwegs